Norwegen – Wir kommen!

Am Sonntag, den 2. Juli haben wir uns aufgemacht um für vier Wochen nach Skandinavien zu fahren. Hier sind unsere Erlebnisse dazu:
Sonntag, der 2. Juli 2017 Früh sind wir aufgebrochen um in den hohen Norden zu fahren. Aber wie das andere Land entern – zu Land oder zu Wasser? Wir haben uns für den Wasserweg entschieden. Nach kurzer Recherche wurde entschieden, dass wir die Fähre von Travemünde nach Trelleborg in Schweden nehmen wollen! Also auf nach Travemünde! Ohne große Zwischenfälle haben wir auch unser Reiseziele für die erste Nacht erreicht. Direkt nach Ankunft sind wir zum Hafenhaus und dort zu TT-Line um uns Ticket für den nächsten Morgen zu ergattern! Den restlichen Tag haben wir dann genutzt um uns noch die Stadt Lübeck anzuschauen. Übernachtet haben wir auf einem Stellplatz im Fischereihafen unweit der Ablegestelle unserer Fähre. Montag, der 3. Juli 2017 Um 9.30 Uhr ging es mit der Fähre Richtung Schweden. Das Wetter war durchwachsen und auf der Überfahrt hat es immer mal wieder geregnet. So richtig konnte sich das Wetter nicht entscheiden…. Angekommen um 18.30 Uhr, haben wir uns dazu entschlossen gleich noch ein Stück Richtung Göteborg zu fahren, da das Wetter nicht so prickelnd war und wir den ganzen Tag nichts gemacht hatten, außer rumsitzen! Bis Falkenberg haben wir es dann geschafft! Dort haben wir an einem kleinen Hafen übernachtet! Der Wind meinte es in dieser Nacht nicht gut mit uns…aber dank Ohrstöpsel haben wir ihm schnell verziehen. Dienstag, der 4. Juli 2017  Auf geht`s nach Göteborg! Bei bestem Wetter haben wir eine Hafenrundfahrt gemacht und so die tolle Stadt ein bisschen kennengelernt. Besonders hat es uns die „Fischkirche“ angetan. Fangfrisch und wenn man möchte auch direkt zubereitet! So schmeckt Fisch am Besten! Am Abend sind wir weiter Richtung Oslo! Ein kleiner Stellplatz direkt am See in Mellerud war für diese Nacht unser Stellplatz. Vita Sanders Camping. Mittwoch, der 5. Juli 2017 Am nächsten Morgen sind wir dann zeitig aufgebrochen. Auf dem Weg nach Oslo machen wir noch einen kleinen Zwischenstopp mitten im Nirgendwo. Besser gesagt in Bastnäs! Ein Autofriedhof der unglaubliche Schätze verbirgt…mitten im Wald Am späten Nachmittag sind wir dann in Oslo angekommen! Direkt in die Stadt sind wir nicht, Der Ausblick von unserem Campingplatz Ekeberg ist so toll…das haben wir erstmal genossen. Donnerstag, der 6. Juli 2017 Ein Tag in Oslo! Da es Fips an diesem Tag leider nicht so gut ging, haben wir die Stadtbesichtigung kurz gehalten und den Tag lieber ganz gemütlich auf dem Campingplatz verbracht! Eine komplette Stadtbesichtigung mit dem Bus und eine anschließende Rundfahrt im Hafen hätte gut 7 Stunden gedauert und ca. 90 Euro pro Person gekostet…das haben wir uns dann gespart. Außerdem ist die Stadt gerade eine einzige Großbaustelle! Nicht sehr angenehm. Freitag, der 7. Juli 2017 Auf nach Heddal! Was es dort zu sehen gibt? Nun ja, erstmal auf dem Anfahrtweg ein kleiner toller Wasserfall an einem riesigen Wasserkraftwerk. In Heddal selbst befindet sich die größte und älteste (13. Jahrhundert) Stabskirche Skandinaviens! Muss man gesehen haben. Komplett aus Holz und das ganze Gebäude wird von einer aromatischen nach Teer/Harz duftenden Aura umgeben. Am Abend haben wir uns dann das erste Mal getraut „wildcamping“ zu betreiben und uns einen Platz an einem See gesucht! Samstag, der 8. Juli 2017 Nach einem ausgiebigem Frühstück mitten in der norwegischen Wildnis machen wir uns auf nach Kristiansand. Leider gab`s da nichts zu sehen und das Wetter war auch nicht das beste! Also machen wir und gleich wieder auf nach Mandal. Eine kleine Küstenstadt…aber wirklich sehenswert! Habe auch mein erstes Urlaubssouvenir erstanden: Ein Kissen! Nach Mandal haben wir das den Leuchtturm bei Vestbyda, den Lista Fyr, angeschaut! Irgendwie kamen wir uns ein klein wenig vor wie in Irland…. Und da noch ordentlich Zeit vom Tag übrig war, haben wir beschlossen uns gleich zum nächsten Hotspot aufzumachen: Kjerag! Ein Gebirgsmassiv, das wunderschön ist und an eine Mondlandschaft erinnert! Am Fuße des Kjerag haben wir uns dann für die Nacht eingerichtet um am nächsten Tag diesen zu besteigen. Sonntag, der 9. Juli 2017 Das Wetter ist wirklich bescheiden! Es regnet und es ist neblig! Deshalb beschließen wir die geplante Wanderung zu canceln und uns lieber auf den Weg zum nächsten Ziel zu machen. Heute gibt es davon keine Fotos. Montag, der 10. Juli 2017 Auch wenn das Wetter nach wie vor schlecht ist und etwas auf`s Gemüt drückt, haben wir beschlossen uns davon nicht unterkriegen zu lassen. Nach einer Übernachtung auf einem Stellplatz bei Stavanger, machen wir uns auf zum Preikestolen! Der nächsten Höhenwanderung! Bei Regen und Nebel ist es anstrengend, aber dafür sind nicht so viele Touristen unterwegs. Außer Asiaten! Die scheint nichts davon abhalten zu können! Total fertig und durchnäßt aber zufrieden übernachten wir am Fuße des Preikestolen auf einem Campingplatz! Dienstag, der 11. Juli 2017 Dieser Tag war mindestens genauso verregnet wie der Tag davor! Deshalb haben wir auch keine Fotos gemacht! Von Stavanger aus sind wir die E39 Richtung Norden nach Bergen. Am späten Nachmittag haben wir dann auch Bergen erreicht und einen kleinen Campingplatz für die kommenden Nächte gefunden. Hier werden wir jetzt erstmal bis Freitag bleiben.    

Im Anschluß haben wir uns ein besonderes Erlebnis gegönnt und sind mit unserem Bulli auf das Hurttingerschiff. Einmal möchten wir mit dem Schiff ins Geiranger Fjord einfahren. Diese beiden Tage und eine Nacht auf dem Schiff haben wir sehr genossen, das Wetter war toll und wir hatten auch noch einen Whirlpool direkt vor der Nase. 

In Molde sind wir wieder von Bord gegangen. Mit ein paar Freundschaften und tollen Erlebnissen im Gepäck!
Da das Wetter nach wie vor nicht besonders gut ist und auch nicht mehr werden soll, haben wir beschlossen die Fahrt in den Norden zu beenden und über die Atlantikstraße Richtung Schweden zu fahren. 

In Schweden haben wir die tolle Natur noch ein wenig genossen und uns einen Elchpark im Smaland angesehen. www.smalandet.se

Mit diesen letzten tollen Eindrücken haben wir unseren Urlaub dann beendet und sind wieder noch Hause gefahren. Auch wenn wir den Trip wirklich genossen haben, sind wir aber zu der Erkenntnis gekommen, dass wir doch eher in den Süden fahren möchten im Sommer. Ein Juli mit 8 bis 16 Grad ist dann doch nicht so ganz das was wir uns vorgestellt haben. 

Macht aber nichts. Wir sind um viele Eindrücke und Erfahrungen reicher!

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